News
Launch Uranatlas
Am 11. März, dem 15. Jahrestag der Fukushima-Katastrophe, stellen die Nuclear Free Future Foundation, die Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) und die Ärzteorganisation IPPNW den aktualisierten und erweiterten Uranatlas vor.
Atommüll-Alarm auf den Autobahnen!
Über mehrere Jahre hinweg soll mit bis zu 152 LKW-Transporten hochradioaktiver Atommüll in Castor-Behältern aus dem Forschungszentrum Jülich ins Zwischenlager Ahaus gebracht werden. Dazu soll weiterer Atommüll aus dem Forschungsreaktor Garching bei München und dem Forschungsreaktor Berlin kommen. Damit droht auf den Autobahnen ein unkalkulierbarer Atommüll-Wahnsinn − die größte Transportserie von hochradioaktivem Atommüll in Deutschland!
New-START-Vertrag läuft aus
George Bush und Michail Gorbatschow unterzeichneten im Juli 1991 in Moskau den START I-Vertrag in Moskau zur Abrüstung von Atomwaffen und zur Reduzierung strategischer Trägersysteme - fünf Monate vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion. 1993 folgte der START II-Vertrag zwischen den USA und Russland als Nachfolgerin der Sowjetunion und 2010 der NEW-START-Vertrag. Mit seinem Ende droht ein neues atomares Wettrüsten.
Doomsday Clock erneut vorgerückt
Am 27. Januar 2026 wurde die Weltuntergangsuhr auf 85 Sekunden vor Mitternacht gestellt – so nah an Mitternacht wie nie zuvor in ihrer Geschichte. Das Wissenschafts- und Sicherheitsgremium des Bulletin of the Atomic Scientists, das die Uhr einstellt, fordert dringende Maßnahmen zur Begrenzung der Atomwaffenarsenale, zur Erstellung internationaler Richtlinien für den Einsatz von KI und zum Abschluss multilateraler Abkommen zur Bekämpfung globaler biologischer Bedrohungen.
Jahresbrief der Nuclear Free Future Foundation 2025
Auch das vergangene Jahr hat viele hochproblematische Ereignisse gebracht: In den USA zerlegt die Präsident Donald Trump die demokratischen Institutionen, der Ukraine-Krieg geht mit unverminderter Härte weiter, weshalb wir hier in Deutschland die Rüstungsausgaben binnen weniger Jahre verdoppeln und neue Mittelstreckenraketen stationieren wollen. Derweil warnt das Friedensforschungsinstitut SIPRI vor neuer atomarer Hochrüstung. Und die Atomindustrie wirbt mit Vehemenz für kleine modulare Reaktoren - wirtschaftlich und ökologisch nicht nachvollziehbar.
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Umweltorganisationen fordern Zwischenlager statt Transporte
Umwelt- und Friedensorganisationen protestieren gegen die geplanten Transporte von waffenfähigem Uran vom Forschungsreaktor Garching nach Ahaus. Sie fordern, in Garching eine Anlage zu bauen, um das Uran zu verdünnen, abzureichern und unschädlich zu machen. Sie sehen die Technische Universität München (TUM) in der Verantwortung, am Standort Garching ein sicheres Zwischenlager zu schaffen.
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„Castor-Stoppen“-Demo in Ahaus!
Über 500 Atomkraftgegner:innen demonstrierten bei zum Teil heftigen Regen in der Ahauser Innenstadt gegen die geplanten Transporte von 152 Castor-Behältern mit dem hochradioaktivem Atommüll des Forschungszentrums Jülich ins Zwischenlager Ahaus. Die Initiativen nehmen damit NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) beim Wort, der kürzlich erklärt hatte, er könne auf jeden Castor-Transport gut verzichten – „wir auch“!
World Nuclear Industry Status Report 2025 erschienen!
Der am heutigen Montag veröffentlichte World Nuclear Industry Status Report (WNISR) 2025 zeigt erneut: Die viel beschworene Atom-Renaissance entspricht nicht der Wirklichkeit: Mitte 2025 hatten weltweit 31 Länder Atomkraftwerke in Betrieb, eines weniger als ein Jahr zuvor, da Taiwan im Mai 2025 seinen letzten Reaktor stillgelegt hat. Insgesamt waren weltweit 408 Reaktoren am Netz, genau so viele wie vor einem Jahr und 30 weniger als 2002, dem historischen Höchststand.
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Castor-Alarm in Ahaus! Demo am 4. Oktober!
Mit über 150 Autobahn-Transporten von hochradioaktivem Atommüll aus dem Forschungszentrum Jülich und dem Forschungsreaktor Garching bei München ins Zwischenlager Ahaus droht ab Mitte Oktober die größte Castor-Transportserie in der Geschichte der Bundesrepublik. Ein Aktionsbündnis ruft zur Großkundgebung am 4. 0ktober, 11 Uhr, am Rathaus in Ahaus.
Frankreich: Hohe Staatsverschuldung auch wegen Atomkraft
Vor wenigen Tagen hat Frankreichs Premier Bayrou die Vertrauensfrage in der Nationalversammlung krachend verloren, weil er die Staatsschulden von 3,3 Billionen Euro sanieren und seinen Landsleuten finanzielle Opfer zumuten wollte. Die Atompolitik wird bislang nicht thematisiert, obwohl die hohen Schulden auch ihn zurückzuführen sind.
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